BERLIN: IN THE MIDDLE OF NOWHERE

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Ab und an zieht es mich in große Einkaufszentren. Nicht dass ich auf der Suche nach Schnäppchen wäre oder den überdimensionalen Angeboten in riesigen Regalgängen viel abgewinnen könnte. Der Weg fasziniert mich und die Lage außerhalb der City. In der Straßenbahn zu Ikea nach Berlin-Lichtenberg sehe ich aus dem Fenster die veränderte Architektur von vierstöckigen Mietshäusern in Hochhaussiedlungen. 11-Geschosser, die mit den vielen Fenstern wie Bienenwaben aussehen. Ältere Menschen steigen zu. Thälmannmützen und Stoffbeutel sind präsent, Winterjacken in dunklen Farben. Ein Mädchen mit Kaugummiblase, Glitzerblouson steht an der Haltestelle, Schnee fällt auf ihre nackte Taille. Und dann kommt das Areal der Einkaufszentren mit großen Parkplätzen, die es überall an Großstadtgrenzen gibt. Wenn man in die Stadt zurück blickt, kann man die Silhouette von Berlin erkennen. Ich mache meine kurze Ikea-Runde, denke ein neues Sofa wäre prima, vergesse den Katalog mitzunehmen, komme an den Bilderrahmen nicht vorbei, kaufe mir einen Hot-Dog. Kinder neben mir trinken zwei Liter Cola in drei Minuten, Röstzwiebeln liegen auf dem Boden. Ich gehe auf den Parkplatz. Der Blick ist frei, der Wind pustet durch die Haare, es ist wie auf Reisen, könnte überall sein.

IKEA Berlin-Lichtenberg Landsberger Allee 364 10365 Berlin, M6, 16, 17, 27

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