WISH I WERE IN PARIS: ETUIKLEIDER

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Dabei ist Paris überall, wenn man nach Richard Yates und seinem Roman „Zeiten des Aufruhrs“ geht. April und Frank führen in den 50er Jahren nach außen hin die typische amerikanische Vorstadt-Ehe. Sie kümmert sich um die Kinder, hat ihren Traum einer Schauspieler- Kariere aufgegeben. Frank arbeitet in der Stadt in einem Büro. Gut gekleidet, April oft in blauen Etuikleidern, werden sich zum späten Nachmittag mit Drinks und Zigaretten die Träume der Jugend weg narkotisiert, bis April begreift, dass sie mehr vom Leben will und Frank bittet, nach Europa, Paris zu gehen, alles über Bord zu schmeißen, um  zu suchen, was sie wirklich wollen.

„Ach Frank. Glaubst du wirklich nur Künstler und Schriftsteller haben das Recht nach ihrer eigenen Facon zu leben? Hör zu: mir ist völlig egal, ob du fünf Jahre lang gar nichts tust; mir ist völlig egal, ob du nach fünf Jahren sagst, eigentlich wärst du am liebsten Maurer, Mechaniker oder Matrose auf einem Handelsschiff.„ (April an Frank)

Ich hatte heute Lust auf mein blaues Etuikleid, habe dabei an April gedacht, bin im Pratergarten gelandet, die Einkäufe für den Tag schon erledigt, den Haushalt geführt, auf der Suche nach der anderen Aura, die Etuikleider versprechen, ohne einengende Taillennaht, auf das schöne Wesentliche fokussiert.

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Pratergarten, Kastanienallee 7-9, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg, www.pratergarten.de/ „Zeiten des Aufruhrs“, Richard Yates, 1961/ Etuikleid von MANGO

 

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