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BERLIN: CHECKPOINT CHARLIE

BERLIN: CHECKPOINT CHARLIE

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Am Morgen ist die Friedrichstraße ziemlich verschlafen. Businessleute grüßen sich fast auf ihrem Weg, holen sich schnell noch einen Coffee to go, würden gern bei Rot über die Leipziger Straße laufen. Ich finde, dass die Ecke in den frühen Morgenstunden etwas von ihrer Aura behalten hat.

EnteringSpäter kann man die Kreuzung Ecke Zimmerstraße kaum noch überqueren. Menschen aus aller Welt versuchen, Vergangenheit  einzufangen.

Es ist ein wenig wie Tele-Tubbies Land: ein paar Mauerreste, Museum, Flaggen, Souvenirs, Imbissbuden: Die Geschichte als Papp-Masche-Kulisse.

Berliner Jungs in amerikanischer Uniform stehen acht Stunden am Tag und lassen Fotos machen. Ein paar von ihnen sitzen auf der Bordsteinkante und rauchen eine Zigarette. Zwei Euro kostet der Foto-Spaß. Als sie mich auf englisch fragen, woher ich komme, sage ich aus Berlin. Sie lachen: „Na dann können wir ja das Theater lassen.“

Im ehemaligen Cafe Adler, jetzt Cafe Einstein läuft N24 hoch und runter, Taxifahrer verfluchen das Bremspedal, das Leben geht weiter, schon lange.

 

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