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PORTEMONNAIE: GROSS ODER KLEIN?

PORTEMONNAIE: GROSS ODER KLEIN?

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Als sich bei meinem letzten Portemonnaie langsam die Nähte auflösten, nicht weil es wegen Überfüllung der Scheinabteilung aus allen Nähren platzte, sondern mein Büro in Kleinformat war, schaute ich mich neugierig um, was meine Freundinnen so für Geldbörsen benutzen. Ganz klar hat sich der Clutch-Look durchgesetzt, die Geldbörsen im Handtaschenformat, die für Kredit- , Versicherungs & Visitenkarten genug Platz haben, zum Ausgehen jede weitere Handtasche ersetzen und auf jeden Fall suggerieren, dass man gut sortiert ist.

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Trotzdem habe ich mich dabei ertappt, dass ich mich zu kleinen Geldbörsen mit zwei Fächern, eins für Hartgeld und eins für die Scheine, hingezogen fühle. Ein Foto kann höchstens im Passbildformat eingefügt werden und wird schnell von der Umweltkarte oder Kassenbons überdeckt. Kleine Geldbörsen kann man sich beim ungeplanten und spontanen Verlassen der häuslichen Gefilde, schnell in die hintere Hosentasche stecken. Sie haben was von dem Image: Ich bin nicht auf alles vorbereitet, nein, meine Visa-Karte habe ich zufällig nicht dabei.  Kleine Geldbörsen sind für mich ein Synonym mehr Hartgeld, nicht zwingend kupferfarben, als Scheine dabei zu haben. Sie geben mir das Gefühl, dass Organisationskram nicht so wichtig ist und zwei Euro für ein Eis auch eine tolle Sache sind.

( P.S. Alle Portemonnaies von Liebeskind Berlin, gesehen bei Greta & Luis)

 

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