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ICH BIN RAUS: ONE DAY OFF

ICH BIN RAUS: ONE DAY OFF

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„Ich bin raus“, sag ich gerne auf Jobs, wenn die für den Tag erledigt sind, die Schreibtischablage wieder überschaubar, die to-do Liste auf Collegeblock vorgeschrieben, Kollegen entspannt zurück winken, weil der Computer runter fährt, oder abwesend nicken, weil „Land unter ist.“ „Ich bin raus“ ist eine Verabschiedung in den Feierabend, ein Wegbeamen aus dem Arbeitstag mit eigenen Regeln und Verhaltenskodex. Zurück auf der Straße, erst einmal tief durch atmen, oft denke ich, dass ich was Besonderes machen will, nicht direkt in der Rush-Hour der BVG springen, um im Herings-Gefühl zu fahren. „Ich bin raus“ kann auch eine Entscheidung sein, wenn man merkt, dass es gegen die Wand läuft, höchste Zeit die Notbremse zu ziehen, retten was zu retten ist, im besten Fall Selbstachtung. „Ich bin raus“, sage ich auch, wenn ich keine Lust auf emotionale Abhängigkeiten habe. „Ich bin raus“ heißt, sich auf sich selbst besinnen, hat was von Unabhängigkeit. Die kann ich mir nicht immer leisten, aber heute morgen habe ich es direkt in die Dusche gesungen und mache den Freitag zum Samstag.

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