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RIKE FEURSTEIN: LÄSSIGE HÜTE, STRICK, ACCESSOIRES & ILLUSIONEN

RIKE FEURSTEIN: LÄSSIGE HÜTE, STRICK, ACCESSOIRES & ILLUSIONEN

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Die Berliner Designerin Rike Feurstein mag das ambivalente Spiel aus Illusionen und anderen Welten, Türen, die sich öffnen können, Vergangenes, das in die Gegenwart transferiert werden kann. So sind ihre Mützen und Accessoires zum einen aus grobem Strick, dem unverkennbaren Rike Feurstein Look und auf der anderen Seite Hut-Kollektionen mit charmanter Leichtigkeit, immer schick und mit Humor entworfen. Viele Optionen sind in der Rike Feurstein Welt möglich.

waitamo_by_tanja_nedwig_rike_feuersteinLässigkeit sei eine wichtige Eigenschaft mit der man die Rike Feurstein Hüte tragen kann und je nach Laune und Stimmung mit Konventionen spielt oder sie eben bricht. Ihr Store in der Rosa-Luxemburg-Straße ist ein Erlebnis und birgt beim Betreten die Illusion eines Schlosses. Nebenan liegt der Rittersaal mit Schachbrett-Boden. Hutmodelle für den Herren und legere Unisex-Modelle im Musiker- oder Dandy-Style machen Spaß beim Ausprobieren.

waitamo_by_tanja_nedwig_rike_feuersteinGeheime Türen verbergen sich hinter den Tapeten-Wänden. Es ginge um das Spiel der Andeutungen, was mit einem Hut möglich sein könnte, wer man vorgeben möchte zu sein. Rike Feurstein ist der Meinung, dass Hüte etwas Machtvolles und Transformatives haben, in der Lage sind, ein gesamtes Outfit zu verändern. Für Hüte habe sie sich schon immer interessiert. Sie hat Lust auf den skulpturalen Ansatz, man habe keinen Schnitt, würde dreidimensional denken und Formen bauen, die auf den Kopf passen. Das Denken wäre dem eines Bildhauers oder Schuhmachers ähnlich.

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Für den kommenden Winter sind Strickmützen mit abnehmbaren und zuckersüßen PomPoms aus Kunstfell ein Traum. Zu der Mütze kann man sich jeweils zwei PomPoms in verschiedenen Farben aussuchen. Genauso wie es die schicken Fedora-Hüte mit breiter Krempe mit je zwei Hutbändern gibt.

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Entzückt war ich neben einer türkisfarbenen Schapka von der Kappe mit zwei Leo-PomPoms.

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Auf die Frage, welches vergangenes Jahrzehnt sie am meisten faszinieren würde, antwortet Rike Feurstein, dass sie die 40er Jahre besonders spannend findet. Eine unheimlich freie und sehr experimentelle Zeit müsse das gewesen sein, Zenit solcher Legenden wie Coco Chanel oder Elsa Schiaparelli, Muse viele Künstler des vergangenen Pariser-Mythos.

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Rike Feurstein, die sich selbst als Surrealistin bezeichnet, ist ständig auf der Suche nach neu entstehenden Welten und Räumen. In ihrem Schaufenster hat sie die kleinste Galerie der Welt eröffnet. In dem Schaukasten (30x30x30cm) wird ein Künstler mit extra dafür angefertigten Unikat-Werken präsentiert. Rike Feurstein lacht, als sie erzählt, dass auch Gruppenausstellungen möglich seien. Aktuell stellt der in Berlin lebende Künstler Tony Just aus. Rike Feurstein wollte der Tendenz in der Kunst-Szene nach dem Motto „größer und noch größer“ etwas entgegensetzen. Sie findet, dass eine Galerie ein eigener Raum sei, eine Illusion bei der es um Kunst ginge, genauso wie es bei Hüten um die Skulptur geht.

waitamo_by_tanja_nedwig_rike_feuersteinRIKE FEURSTEIN
Mo- Sa: 12.00- 19.00
Rosa-Luxemburg-Straße 28
10178 Berlin-Mitte
www.rikefeurstein.com

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