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DER BERLINER MODE SALON: AUGUSTIN TEBOUL & MICHAEL SONTAG

DER BERLINER MODE SALON: AUGUSTIN TEBOUL & MICHAEL SONTAG

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Berlin lebt von seinen Mythen, dazu gehört ohne Zweifel die Salon-Kultur, die mit dem neu ins Leben gerufenen Berliner Mode Salon einen klaren Wunsch definiert: Mode aus Deutschland hat ein großartiges Potential.

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Ich liebe Salons, die ungezwungene Art mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Das Prinzessinnenpalais Unter den Linden ist ein toller Ort, um den Alltag vor der Tür zu lassen, in die Welt der Mode einzutreten.

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links: lala Berlin Midnight in Berlin Collection

Über achtzehn Designer, wie Allude, Dorothee Schumacher, Perret Schaad, Talbot Runhof, Hien Le, lala Berlin oder Tim Labenda stellten ihre Looks für Herbst Winter 2015/ 16 vor. Installationen, Fotoaustellungen, Video-Projektionen, Moden-Schauen viel war möglich, um Mode an den letzten drei Tagen zum Gesprächsthema zu machen. Das war das Beieindruckende an dem Salon, die Möglichkeit auf die Designer zu zugehen, Leute kennen zu lernen, Bekannte wieder zu treffen,  zwischendurch einen Espresso zu trinken, dabei die Aussicht auf den Berliner Horizont zu genießen, um dann dann wieder hautnah die Details einer neuen Kollektion zu sehen. Ich glaube, die kleine Zauberformel des Berliner Mode Salons, der unter der Patenschaft der deutschen Vogue mit Christiane Arp steht, hieß „sich Zeit nehmen“.

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Ein Höhepunkt war für mich die Foto-Ausstellung von Augustin Teboul. Die beiden Designerinnen Annelie Augustin und Odély Teboul haben ihre Kollektion „Sounds of Black“ durch den Fotografen Stefan Milev mit einem Touch großstädischer Bohème-Melancholie in Szene setzen lassen.

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Schwarz/ Weiß Fotografien von Künstlerinnen, Frauen mit Charakter ohne Frage, wie Agnes Obel, Meret Becker, Peaches oder Fritzi Haberlandt in der immer schwarzen Berliner Couture mal in klarer Schönheit und Transparenz, mal extrem selbstbestimmt und im Leder-Look.

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„Sounds of Black“, Fritzi Haberlandt in Augustin Teboul AW 15/16

Der Designer Michael Sontag zeigte Kleider, Mäntel, lange und weich fallende Shirts in leichter Asymmetrie, Kaminrot, Winterblau, Gold und Kupfer aus Materialien wie Seide, Kaschmir und Jersey.

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Schwarze Satinbänder trennten die Stoffe in in graphische Musterungen. Bei den Mänteln werden schmale Gürtel um die Taille gebunden, unter den Pullovern hochgeknöpfte Blusen.

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Wunderschön der dezente Beauty-Look mit pastelligen Make-up, locker nach hinten gekämmten Haaren. Als Accessoire ein Ohrring, feine, leichte Stoff-Stücke, wie eine zufällige Hommage an die Mode.

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Später dazu mehr….

www.derberlinermodesalon.com

(photos © hannes hametner/ WAIT A MO)

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